Kulturabend: Einführung in die chinesische Instrumental- und Vokalmusik-Tradition – symphonische Erläuterungen zur chinesischen Philosophie

Vortrag mit Musikbegleitung des indisch-österreichischen Komponisten  Vijay Upadhyaya im Wiener Musikverein

Veranstalter:

 

ACBA

Wann:

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Wo:

 

Steinerner Saal des Wiener Musikvereins

Musikvereinsplatz 1, 1010 Wien

Chang'An Men, die 2. Symphonie von Vijay Upadhyaya, ist eine musikalische Reise durch die verschiedenen Epochen der chinesischen Kulturgeschichte. In ihr verbinden sich abendländische Orchester- und Chortechniken mit der traditionellen chinesischen Musik, Literatur und Philosophie. 

 

Chang'An (die heutige Stadt Xi'An)  war die Hauptstadt der Tang-Dynastie im Alten China und Ausgangspunkt der Seidenstraße. Chang'An Men bedeutet in der wörtlichen Übersetzung „Das Tor zum langanhaltenden Frieden“, eine Vision, die in der gegenwärtigen Welt nicht wichtiger sein könnte.

Wenige Tage vor der europäischen Uraufführung (am 11.12.2017 im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins) gewährt der Komponist Vijay Upadhyaya einen exklusiven Einblick in seine Kunst der interkulturellen Fusion. Der Vortrag wird begleitet von Auszügen aus dem Werk, gespielt auf den klassischen chinesischen Instrumenten Guzheng und Nanyin.

Ihr Referent

Vijay Upadhyaya, Komponist
Vijay Upadhyaya, Komponist

Vijay Upadhyaya wurde in Lucknow, Indien,  geboren. Er studierte in Österreich an der Musik- Universität in Graz und absolvierte in Indien Diplomausbildungen in indischer Perkussion und Tanz. 

 

Seit 1994 ist er Direktor der Philharmonie der Universität Wien. Diese Tätigkeit umfasst die alljährliche Koordination von neun Chören, zwei Orchestern und sechs Dirigenten für etwa 50 Konzerte pro Jahr. Zusätzlich fungiert er seit 2009 als Dirigent und Komponist des Chinesischen Nationalorchesters- und Chores. In diesen Zusammenhang fällt die Komposition seiner 2. Symphonie „ChangAn Men“, die den ersten abendfüllenden Kompositionsauftrag der Volksrepublik China an einen nicht-chinesischen Komponisten darstellt.

 

In seinem langjährigen Schaffen hat er unter anderem Projekte an der Staatsoper, dem Burgtheater, dem Musikverein und dem Konzerthaus in Wien, sowie an der Bayrischen Staatsoper in München, dem Concertgebouw in Amsterdam, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, am Schauspielhaus Hamburg und an den National Centres of Performing Arts in Beijing und Mumbai verwirklicht. 

 

Er war Musikdirektor der Karlskirche in Wien, Lektor an der Musik-Universität in Graz, Direktor des Iran-Austria Symphony Orchestra and Chorus in Teheran sowie Chefdirigent des Providencia Philharmonic Orchestra in Santiago de Chile. Weltweit leitete er zahlreiche Kulturprojekte, darunter Projekte des österreichischen Außenministeriums in mehr als 20 Ländern.

Programm

18:00 Einlass 
18:15 Begrüßung & Vorstellung ACBA  

18:20

 

 

 

Vortrag: Die chinesische Musikgeschichte und ihre charakteristischen Stilelemente – symphonische Erläuterungen zur chinesischen Philosophie 

(Vijay Upadhyaya)

 18:40

 

Musikalische Auszüge aus ChangAn Men

(Musiker: Cai Yayi, Ji Wei, Daniel Schostok)

19:15

Q&A

Programm

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